Pfadis
Unter dem Jahr
Ein Samstag Nachmittag. Es ist 14.30 Uhr. An der Endstation des Trams, nahe des Waldrandes treffen sich 20 junge Freunde im alter von 11-15 Jahren. Zwei Gruppen bilden sich um jeweils einen Leiter und unterhalten sich. Die Jungs aus dem Fähnli Wiesel versuchen sich zu überbieten wer mehr Essen kann. Ein Pfadi diskutiert mit einem Leiter welche Knoten und Seile er für ein Seilbrücke braucht. Die Mädchen, aus dem Fähnli Marder stehen dichtgedrängt um eine Leiterin und tuscheln über etwas. Um was es geht kann ich nicht verstehen. Die Jungs packen einen Ball aus und schon hat ein wildes Fussballspiel begonnen. Um Bäume und Menschen herum, Hügel auf -und abwärts. Aus dem Pfadifussball wird ein Völkerball. Die Marder können sich auch begeistern und spielen mit. …Pfiiiii… pfüü… pfüü …pfiiiiii… pfüüü… ertönt es aus eine Leiterpfeiffe. Es handelt sich um den Bechburgpfiff. Bechburg ist der Stamm der Pfadis, also Wiesel und Marder zusammen. Das Spiel wird unterbrochen und alle stehen um den Leiter in eine Kreis. Es ist 14.50 Uhr, länger wird nicht auch Nachzügler gewartet. Schnell wird es ruhig und alle hören zu. „Links Bein ind Luft….. und absetzte“. Alle rücken näher zusammen, geduckt ins Kreisinnere. „ Siritschu.. gälled!…. 2….3….“ zählt der Leiter und dann schreien alle zusammen in voller Lautstärke unseren Ruf.
Plötzlich tauche dunkel gekleidete Gestalten auf. Schwarze Anzüge mit Kravatte und Pelzmütze tragen sie. Sie sprechen Russisch oder so. Sie kommen auf uns zu, der Schock sitzt tief. Sie beschimpfen uns, in ihr Revier eingedrungen zu sein. Es stellt sich heraus, dass es Russische Mafiosis sind. Sie erzählen von unserem Leiter den die im Wald entführt hätten und ihn nur freigeben, wenn wir für sie ein gegnerische Mafiabande besiegen. Sie geben uns eine Gebietskarte und erklären wo wir die anderen Mafiosis überraschen könnten. Als beweis sollen wir deren Kleider mitbringen. Wir besprechen uns und sehen ein, keine Wahl zu haben. Wir wagen uns auf das Abenteuer und marschieren zu den Treffpunkt in den Wald…..
Der Tag geht schon über in den Abend als wir erschöpft mit dem befreiten Leiter zurückkehren. Wir meisterten den Konflikt mit den Mafiosis mit gutem Ausgang. Zum Glück konnten wir uns noch stärken mit einem über dem Feuer gebratenen Klöpfer, sonst hätten wir es nicht mehr bis zum Tram geschafft. Zum Schluss raffen wir uns nochmals zusammen und schreien den Stammesruf als Abtreten, verabschieden uns mit Vorfreude auf den nächsten Samstag. Zum glück ist nicht jeden Samstag so viel los. Nächsten Samstag ist Fähnliübung wo die Jungs und Mädchen getrennt etwas unternehmen. Die Wiesel bauen eine Seilbrücke und eine Sauna. Die Marder basteln sich ein Abzeichen.
Lagerleben
Im Sommer gehen die Pfadis zwei Wochen zusammen in ein Zeltlager. Das Sola ist stets der Jahreshöhepunkt. Im Sola baut man zusammen das Lager auf. Es werden grosse Esszelter, Türme, Küche, Pools, Saunas und vieles weiteres gebaut. Während den Lagern erlebst du hautnah und mittendrin eine atemberaubende Geschichte. Du musst gemeinsam mit den andern Pfadis gegen Feinde kämpfen, lernst fremden Gestalten aus allen Ecker der Welt kennen, durchreist verschiedenste Länder und Zeiten von der Vergangenheit bis in die Zukunft. Um die Abenteuer zu bestehen braucht es Teamgeist, Ideen und ein wenig Mut. Dabei Helfen dir die älteren Pfadis und Leiter in schwierigen Zeiten. Im Lager erlebst du Höhepunkte wie der Hike. Dies ist eine zwei Tage Wanderung in deiner Gruppe wo du dich mit den andern zusammen organisieren musst. Nachtwanderungen mit Sonnenaufgang, 24h Games, Geländespiele und Nachtaction erwarten dich. Aber keine Angst, du hast trotzdem noch genug Zeit zum dich erholen und auch mal tun und lassen was du willst. Auf jeden Fall sind es zwei unvergessliche Wochen.
Möchtest Du auch einmal solch ein Abenteuer erleben und die anderen begeisterten Pfadis kennen lernen, komm doch einfach mal mit und wenn es dir gefällt gehörst du schon dazu.
